Antwort auf den Leserbrief von Stephan Bärlocher

veröffentlicht am Samstag, 14.04.2012


Lieber Stephan Bärlocher

Am 29. April ist der siebte Sitz in der St. Galler Regierung zu besetzen. Es geht dabei aber in erster Linie nicht um die Wahl zwischen SVP und SP oder Alt oder Jung, etc.. Wir müssen uns entscheiden zwischen bürgerlich oder links! Zur Wahl steht der linke SP-Kantonsrat und Rechtsanwalt Fredy Fässler sowie dem SVPler Michi Götte, selbst auch erfahrener Kantonsrat und Fraktionspräsident, der als Projektmanager in der Industrie arbeitet und ein als Gemeindepräsident von Tübach amtet. Vor diesem Hintergrund ist der Leserbrief von "Noch-Kantonsrat" Stephan Bärlocher aus Bütschwil recht amüsant, wenn nicht gar lächerlich. Er zählt einige Eigenschaften auf welche ein künftiger Regierungsrat mitbringen sollte, wie zum Beispiel einen prall gefüllten Schulsack, die Wertschätzung gegenüber dem Volk, Parlament und der Regierung, etc.. All dies und noch viel mehr, nämlich Erfahrung aus der Privatwirtschaft bringt Michael Götte mit, nur ist er noch nicht so alt wie sein Mitbewerber. Dies hat unter anderem auch der St. Galler Gewerbeverband, die Industrie- und Handelskammer, die FDP und weitere Gruppierungen erkannt und haben Michel Götte ihre Unterstützung zugesagt.
Natürlich hat Stephan Bärlocher das Recht, eine Wahlempfehlung mit seiner persönlichen Meinung mittels Leserbrief zu veröffentlichen. Mit seiner Aussage, dass er "aus Überzeugung" links wählt überrascht er uns nicht mehr. Gleichzeitig hat er aber allen Lesern sein wahres Gesicht gezeigt und auch den letzten Personen, die nicht wahrhaben wollen, dass sich ein grosser Teil der CVP vom bürgerlichen zum linken Lager hin bewegt die Augen geöffnet. Zum Glück gibt es noch CVP-Politiker wie Nationalrat Jakob Büchler und weitere Persönlichkeiten die in ihrer Partei Gewicht haben,  welche hin stehen und sich für eine Wahl von Michael Götte stark machen.
In diesem Sinne empfehlen wir Michael Götte mit tiefer Überzeugung für den letzten zu besetzenden Sitz in der St. Galler Regierung und rufen alle bürgerlich denkenden Stimmbürger auf am 2. Wahlgang teil zu nehmen um einen "Unfall", wie die Wahl des Gewerkschafters Paul Rechsteiner in den Ständerat bezeichnet werden muss, zu vermeiden.

Die Toggenburger SVP-Kantonsräte
Linus Thalmann, Kirchberg
Roman Brändle, Bütschwil
Heinz Güntensperger, Mosnang
Heinz Habegger, Neu St. Johann