Kantistandort-Diskussion wird für Angriffe auf SVP-Bildungschef missbraucht

veröffentlicht am Donnerstag, 06.03.2014

von SVP See-Gaster und SVP Toggenburg


Verschiedene Personen aus dem Kreis See-Gaster – vor allem Politikerinnen und Politiker – unterlassen in der gegenwärtigen Diskussion um den künftigen Standort der Kantonschule Wattwil keine Gelegenheit, den Bildungschef und amtierenden Regierungspräsident Stefan Kölliker persönlich anzugreifen und ihn für sämtliche Handlungen der Gesamtregierung verantwortlich zu machen. Als Bildungschef und Regierungspräsident ist es die Aufgabe von Stefan Kölliker, im Namen der Regierung zu kommunizieren. Dass jeder Kommunikation ein Mehrheitsbeschluss der Regierung vorausging, scheint in der aktuellen Diskussion leider nicht zu interessieren. Im Gegenteil, je nachdem wie es gerade passt, wird als Sündenbock der einzige SVP Regierungsrat in der St. Galler Regierung verantwortlich gemacht. Wir rechnen es ihm hoch an, dass er die Grösse besitzt, diese Aufgabe wahrzunehmen und die Entscheide der Regierung konsequent und kollegial zu vertreten. Es erstaunt hingegen, dass in der ganzen Spitaldiskussion die zuständige Regierungsrätin Heidi Hanselmann konsequent vom Bauchef Willi Haag begleitet und unterstützt wird. Wo ist denn Willi Haag wenn es um den Kantonsschulstandort geht? Will oder hat er nichts dazu zu sagen? Auch stellt sich die Frage der Stellvertretung des Präsidenten. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass der Gesundheitszustand von Stefan Kölliker nicht der Beste ist und selbst dieser tragische Zustand wird auf geradezu unmenschliche Weise ausgenutzt.
Wir fordern, dass in der Debatte rund um den Standort der Kantonsschule Wattwil sachliche Diskussionen geführt werden, welche die Schule und die hohe Qualität der Bildung ins Zentrum rücken, und diese nicht als Plattform für Angriffe auf einzelne Personen missbraucht werden.
SVP See-Gaster und SVP Toggenburg